Bewußtseinsphilosophie und Salutogenese


Derzeit arbeite ich an dem Gedanken, daß sich auch unser Bewußtsein evolutionär entwickelt haben muß, was nur dann möglich ist, wenn schon in den frühesten Lebewesen Bewußtseinsformen vorhanden gewesen sind. Die Grundlagen dazu lassen sich relativ leicht auf definitorischem Wege legen, wenn man unter einem Lebewesen ein System mit einem Überlebensproblem versteht, das in der Lage ist, sein Überlebensproblem temporär zu lösen. Dazu müssen minimale Überlebensfunktionen wie eine Wahrnehmungsfunktion, eine Erkenntnisfunktion, eine Maßnahmefunktion und eine Maßnahmedurchführungsfunktion angelegt sein. Diese Funktionen müssen alle miteinander verkoppelt sein, wobei diese Funktionen außerdem noch mit einer Energiebereitstellungsfunktion verbunden sein müssen. Wenn nun die Kopplungsstelle dieser fünf Funktionen als Bewußtsein definiert wird, dann läßt sich mit dieser Definition tatsächlich die evolutionäre Entwicklung bishin zu unserem heutigen Bewußsein verstehbar machen. Da nun alle höher entwickelten Lebewesen aus Zellen und Zellverbänden bestehen, so sind auch diese jeweils für sich Lebewesen, die evolutionär bedingt mit ihren spezifischen Überlebensfunktionen ausgestattet sind. Daraus läßt sich das Vorhandensein der sogenannten Selbstheilungskräfte begründen, die prinzipiell in allen Organismen seit der Entstehung der ersten lebenden Zellen angelegt sind. Die damit anzunehmende Verkopplung von Bewußtseinsformen und Selbstheilungskräften liefert schließlich eine evolutionäre Erklärung des von Antonovski entwickelten Konzepts der Salutogenese.

Der Stand dieser Arbeiten findet sich hier!

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