Kategorie: Veröffentlichungen

Wolfgang Deppert, Die Evolution des Bewußtseins

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Wolfgang Deppert, Problemlösung durch Versöhnung

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Beiträge zur Staats- und Rechtsphilosophie

Nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland kann das Bundesverfassungsgericht nicht selbst tätig werden, um die gültigen Bundes- oder Landesgesetze auf ihre Grundgesetzkonformität hin zu überprüfen. Das Entsprechende gilt für die aus der Kaiserzeit, der Weimarer Republik oder dem Dritten Reich stammenden Gesetze, die noch immer Rechtsgeltung in der Bundesrepublik Deutschland besitzen. Es besteht demnach die Möglichkeit, daß es eine größere Anzahl von gültigen Gesetzen gibt, die nicht mit dem Grundgesetz zusammenstimmen oder diesem sogar eklatant widerstreiten. Daraus ergibt sich einerseits eine nicht unbeträchtliche Rechtsunsicherheit und andererseits, daß die richterliche Anwendung derartiger Gesetze Schädigungen einzelner Bürger oder gar des Staatsganzen zur Folge hat. Darum sollte den Richtern und möglicherweise auch den Staatsanwälten eine Gerechtigkeitsformel an die Hand gegeben werden, durch deren Anwendung sie ungerechtfertigte Schädigungen einzelner Bürger oder des Staates vermeiden können. Dazu wurde eine unitarische Gerechtigkeitsformel entwickelt, deren Ableitung hier zu finden ist: Unitarische Gerechtigkeitsformel0910081

Bewußtseinsphilosophie und Salutogenese


Derzeit arbeite ich an dem Gedanken, daß sich auch unser Bewußtsein evolutionär entwickelt haben muß, was nur dann möglich ist, wenn schon in den frühesten Lebewesen Bewußtseinsformen vorhanden gewesen sind. Die Grundlagen dazu lassen sich relativ leicht auf definitorischem Wege legen, wenn man unter einem Lebewesen ein System mit einem Überlebensproblem versteht, das in der Lage ist, sein Überlebensproblem temporär zu lösen. Dazu müssen minimale Überlebensfunktionen wie eine Wahrnehmungsfunktion, eine Erkenntnisfunktion, eine Maßnahmefunktion und eine Maßnahmedurchführungsfunktion angelegt sein. Diese Funktionen müssen alle miteinander verkoppelt sein, wobei diese Funktionen außerdem noch mit einer Energiebereitstellungsfunktion verbunden sein müssen. Wenn nun die Kopplungsstelle dieser fünf Funktionen als Bewußtsein definiert wird, dann läßt sich mit dieser Definition tatsächlich die evolutionäre Entwicklung bishin zu unserem heutigen Bewußsein verstehbar machen. Da nun alle höher entwickelten Lebewesen aus Zellen und Zellverbänden bestehen, so sind auch diese jeweils für sich Lebewesen, die evolutionär bedingt mit ihren spezifischen Überlebensfunktionen ausgestattet sind. Daraus läßt sich das Vorhandensein der sogenannten Selbstheilungskräfte begründen, die prinzipiell in allen Organismen seit der Entstehung der ersten lebenden Zellen angelegt sind. Die damit anzunehmende Verkopplung von Bewußtseinsformen und Selbstheilungskräften liefert schließlich eine evolutionäre Erklärung des von Antonovski entwickelten Konzepts der Salutogenese.

Der Stand dieser Arbeiten findet sich hier!